Kirche hat Zukunft

Die OFFENE KIRCHE ist eine kirchenpolitische Vereinigung innerhalb der Evangelischen Kirche in Württemberg mit rund 1000 Mitgliedern. Sie wurde 1972 gegründet.

"Kirche gut und erfrischend voranbringen"

Dr. Viola Schrenk ist Bischofskandidatin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg: Die württembergische, weltoffene Theologin im Interview mit den beiden Vorsitzenden der OFFENEN KIRCHE, Miriam Bauer und Dr. Hans-Ulrich Probst

"Die Bewahrung der Schöpfung muss zur 'Chefinnensache' werden."

Dr. Viola Schrenk, Bischofskandidatin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg 2022

Die kirchliche Sprachfähigkeit nach außen hervorheben - sich als Teil der Welt sehen

Die OFFENE KIRCHE unterstützt Dr. Viola Schrenk als Bischofskandidatin

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Dr. Viola Schrenk ist Kanditatin für die Bischofswahl am 17. März 2022, unterstützt vom Gesprächskreis OFFENE KIRCHE.

Für die Theologin ist Klimaschutz ein zentrales kirchliches, biblisches und theologisches Thema. Pfarrerin Dr. Viola Schrenk steht ebenso für die Vielfalt unterschiedlicher Lebensformen innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ein: „Es gibt die eine christliche richtige Lebensform nicht.“ Denn: Die Kirchenmitglieder leben längst in allen erdenklichen unterschiedlichen Lebensformen. Die Bischofskandidatin strebt eine Kirche an, in der es „eine Daseinsberechtigung aller Lebensformen gibt – ohne exklusive und ausschließende Tendenzen.“ Gegenüber neuen Gottesdienst- und Gemeindeformen innerhalb der Evangelischen Kirche verspricht Schrenk eine offene und unterstützende Haltung als Bischöfin: Sie will wachsen lassen und schätzt die neuen liturgischen Angebote neben traditionellen Formen als große Bereicherung.

Dies bedeutet auch, dass Kirche noch stärker im Digitalen sichtbar und ansprechbar wird. Dafür will sie nicht zuletzt die notwendigen technischen Voraussetzungen schaffen. Als Bischöfin will sie natürlich nicht nur moderierend, sondern auch leitend die Kirche gestalten. Dafür braucht es „ein dynamisches Miteinander“, bei dem alle mitgenommen würden, so Dr. Viola Schrenk. 

 

 

Und das war erst der Anfang

Ein Jahr synodaler Arbeit: Neue Hoffnung, mehr Arbeit und Kommunikation.

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Momentaufnahme aus der hybriden/digitalen Herbstsynode 26.-28. November 2020. - Foto: Bärbel Greiler-Unrath / Facebook

Der Gesprächskreis OFFENE KIRCHE hat viele wichtige Veränderungen und Entscheidungen im ersten Jahr angestoßen. Diesen Schwung wollen wir für die kommenden fünf Jahre dieser Synodalperiode aufnehmen. Wir konnten für Veränderung sorgen. Wir wollen und werden Impulse setzen, die aktuell notwendig sind: Kirche und Gesellschaft verändern sich - darauf werden sensibel eingehen. Wir hoffen trotz aller aktuellen Spardebatten ein klares Profil dieser Kirche herausarbeiten können: Die Landeskirche soll sich zu einer kritischen Zeitgenössin wandeln: sie soll die Botschaft des Evangeliums zur Klimakrise und zu gesellschaftlichen Zuständen der sozialen Ungerechtigkeit, des Unfriedens, des Hasses oder der Infragestellung von Demokratie hörbar werden lassen. Sie soll nicht von einem Geist der missionarischen Evangelisationsabsicht und gleichzeitiger Ausgrenzung Homsexueller geprägt sein.

(Hans-Ulrich Probst, Synodalmitglied der OK )

► GUTES LEBEN FÜR ALLE - Sonderpost zum ersten erfolgreichen Synodaljahr und den Plänen für die Zukunft

Aktuell

Meldungen und Berichte aus der Arbeit der OK

Termine

Sub conditione coronae. Bitte beachten Sie die aktuellen Bekanntmachungen.

  • 13.03.2022
  • Stuttgart
Im März 2022 wird wieder der AMOS-Preis für Zivilcourage in Kirche und Gesellschaft verliehen.

Die Kirche hat eine aus ihren jüdischen Wurzeln stammende prophetische Tradition, die sich verpflichtet, „den Mund für die Stummen aufzutun und für die Sache aller, die verlassen sind“ (Sprüche 31,8).
Mit dem AMOS-Preis fördert die OFFENE KIRCHE Zivilcourage auf der Basis dieser prophetischen Tradition und öffentlich erkennbar.

Ausgezeichnet werden Personen, Gruppen oder Initiativen, die

  • in besonders eindrücklicher, prophetischer Weise die freimachende und Gerechtigkeit herbeisehnende Botschaft der Bibel weitergeben
  • dem politischen Anspruch der Botschaft vom kommenden Gottesreich beispielhaft gerecht werden
  • sich über das übliche, oder in ihrem Arbeitsfeld verlangte Maß hinaus für Gerechtigkeit und Frieden engagieren.
  • sich nicht davor fürchten, anstößig zu wirken und Widerspruch zu erzeugen.
  • bereit sind, persönliche Nachteile für ihr Engagement in Kauf zu nehmen, oder diese schon erfahren haben.
  • sich in Situationen bewährt haben die Zivilcourage erfordern
  • durch ihr Vorbild andere anstiften, sich im prophetischen Geist für eine gerechte und gottgemäße Welt einzusetzen.
  • neue Wege gegangen sind, um Gottes Liebe in menschlicher Barmherzigkeit sichtbar werden zu lassen.

Der Preis ist nicht beschränkt auf kirchliche Handlungsfelder und Anlässe. Es werden bewusst auch Personen und Gruppen gesucht, die im Schatten einer größeren Öffentlichkeit wirken und handeln. Der AMOS- Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre am Sonntag Reminicere („Gedenkt an Gottes Barmherzigkeit“) verliehen. Die Verleihung 2021 wurde wegen der Pandemie verschoben auf 2022.

Ort: Evang. Erlöserkirche Stuttgart-Nord, Birkenwaldstr. 24, 70191 Stuttgart

  • 17.03.2022
  • Hospitalhof Stuttgart
Die württembergische Landessynode trifft sich zu ihrer Frühjahrstagung im Stuttgarter Hospitalhof

Die Frühjahrssynode findet vom Do, 17.- Sa, 19.3.2022 in Stuttgart statt.

  • 08.07.2022
  • Hospitalhof Stuttgart

Die Sommersynode findet am Fr, 8./Sa, 9.7.2022 in Stuttgart statt.

  • 24.11.2022
  • Hospitalhof Stuttgart
Die Herbsttagung der württembergischen Landessynode findet in Stuttgart statt.

Die Herbstsynode findet von Do, 24. - Sa, 26.11.2022 statt.

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